Atlas der gastroenterologischen Endoskopie
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Barrettepithel-Therapie
Argonplasmakoagulation Auf dem linken Bild ist der Ösophagus während der Argon-Plasma-Beamer- Therapie zu sehen. Da sich aus dem Barrett-Epithel mit Epitheldysplasien ein deutlich erhöhtes Risiko für ein Ösophaguskarzinom ergibt, ist eine Behandlung indiziert. Wir favorisieren dabei die dargestellte Behandlungsmethode. Auf dem rechten Bild ist das Barrett- Epithel zusätzlich mit Methylenblau angefärbt, hierdurch kann man es auch unter der Beamer-Behandlung noch besser erkennen. In der Literatur wird auf vereinzelte Fälle verwiesen, bei Argonplasmakoagulation
denen das Barrett-Epithel unter dem neu gebildeten Epithel bestehen blieb. Als Alternative steht z. B. die photodynamische Therapie zur Verfügung.
sofort nach Argonplasmakoagulation 2 Wochen nach Argonplasmakoagulation 6 Wochen nach Argonplasmakoagulation
Das linke Bild zeigt den Zustand unmittelbar nach Beendigung der ersten Behandlungssitzung. Auf dem mittleren Bild, das 2 Wochen nach der Argon-Plasma-Beamertherapie aufgenommen wurde, sind noch Ulzera in fast der gesamten Zirkumferenz des Ösophagus zu sehen. Das rechte Bild ist beim gleichen Patienten aufgenommen und erfasst den Zustand nach 6 Wochen. Alle Barrett-Epithelmetaplasien sind noch nicht entfernt, so dass hier eine weitere Behandlungssitzung erforderlich ist.