Atlas der gastroenterologischen Endoskopie
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Multiple Polypen im Antrum
Multiple Polypen im Antrum Multiple Polypen im Antrum nach Adrenalin 70-jähriger Patient mit breitbasig aufsitzenden Polypen im Antrum. Eine Mukosektomie zur Entfernung der Polypen ist erforderlich. Im rechten Bild ist bereits mit Adrenalin 1:20.000 unterspritzt worden. Die Schleimhaut hebt sich mäßig gut ab, Injektionsmengen von 20 –30 ml sind erforderlich. Das Unterspritzen führt zu einer Separation der Lamina submucosa von der Lamina muscularis. Bei fehlender Abhebbarkeit muss von einer Mukosektomie abgeraten werden.
Mukosektomie
Mukosektomie Mukosektomie Der Polyp kann nach dem Unterspritzen direkt mit der Schlinge gefasst und abgetragen werden. Eine andere Möglichkeit ist das Ansaugen der Läsion mit einem Ligaturröhrchen, wobei entweder ein Gummiring die Läsion fasst (Bild links) oder aber eine im Spezialröhrchen (Olympus) liegende Schlinge. Mit der Schlinge wird die Läsion dann elektrisch abgetragen (Bild rechts). Hierbei verhindert Koagulationsstrom kleinere Blutungen. Der reine Schneidstrom liefert sauberere Abtragungsränder. Hauptkomplikationen sind die Blutung und die Perforation.
Resektionsergebnis
Resektionsergebnis Resektionsergebnis Resektionsergebnis nach 10 Tagen
Auf den ersten beiden Bildern ist das Resektionsergebnis unmittelbar nach Abtragung dargestellt, wobei hier Koagulationsstrom verwendet wurde. Das Bild rechts zeigt den Befund ca. 10 Tage später. Die Läsion verheilt gut, unter dem Fibrin scheint ein Hämatinbelag durch.