Atlas der gastroenterologischen Endoskopie
| Home |
Übersicht |
vor |
zurück |
Lexikon |
E-Mail |
|
Polypektomie mit Adrenalinunterspritzung 1
Polypektomie mit Adrenalinunterspritzung Polypektomie mit Adrenalinunterspritzung
Flaches Sigmaadenom. Vor Entfernung erfolgt die submuköse Injektion von Adrenalinlösung 1:10000 -1:20000. Damit wird die Mukosa von der Submukosa gelöst und so die Gefahr einer Darmverletzung bei großzügiger Abtragung von flachen Polypen gemindert. Im linken Bild "schwimmt" der Polyp auf einem Flüssigkeitskissen unterhalb der Mukosa. Die Schleimhaut erscheint weiß und gefäßarm als Folge der Vasokonstriktion durch Adrenalin. Rechts dann der Zustand nach Entfernung. Die Gefäße sind noch kontrahiert und die Gefahr der Nachblutung vermindert.
Polypektomie mit Adrenalinunterspritzung 2
Polypektomie mit Adrenalinunterspritzung Polypektomie mit Adrenalinunterspritzung
Polypektomie mit Adrenalinunterspritzung Ein zweites Beispiel zeigt einen kurzstieligen Polypen (links oben). Nach Adrenalininjektion in die Basis wird die Mukosa angehoben (rechts oben). Der Polyp kann dann ohne Nachblutung und sicher im gesunden Gewebe entfernt werden (unten).