Atlas der gastroenterologischen Endoskopie
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Pseudomembranöse Kolitis
Pseudomembranöse Kolitis Pseudomembranöse Kolitis
Schwere pseudomembranöse Kolitis nach Ceftriaxon (rechts) und Clindamycin (links). Bei beiden Patienten liegt ein Kolonbefall bis zur Mitte des Tranversums vor. Die Schleimhaut ist ausgedehnt von typischen Pseudomembranen bedeckt und vulnerabel. Der Nachweis von Clostridium difficile-Toxin im Stuhl ist positiv.
Pseudomembranöse Kolitis im Sonogramm Klinisch kann eine solche pseudomembranöse Kolitis als akutes Abdomen, bei mitunter hochfieberhaften Patienten imponieren. Sonographisch lassen sich die entzündlich und durch die Pseudomenbranen verdickten Darmwände darstellen. Entsprechend dem Predilektionsort der Erkrankung lässt sich das echoarme Sigma eindrücklich in das kleine Becken verfolgen, mitunter kann aber auch der gesamte Darm mit verdickten Wänden ohne erkennbares Lumen sonographisch dargestellt werden. Im Bild sichtbar ist das Quercolon.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über das Bild, um den Darm anzufärben.
Pseudomembranöse Kolitis sui generis
Pseudomembranöse Kolitis Moderate Veränderungen einer pseudomembranösen Kolitis. Die Genese bleibt offen. Clostridien-Toxin, Klebsiella oxytoca oder andere pathogene Keime werden nicht gefunden.