Atlas der gastroenterologischen Endoskopie
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Steininkarzeration
Steininkarzeration Status colicus mit Verschlussikterus. Während der ERCP stellt sich ein in der Papille inkarzeriertes Konkrement dar. Das peripapilläre Gewebe ist beginnend nekrotisch verändert. Da eine Intubation nicht möglich ist, wird über dem Stein ein precut angelegt. Anschließend disloziert das Konkrement spontan in das Duodenum.
Steininkarzeration 1
Steininkarzeration Steininkarzeration
Akute chologene Beschwerden und eine zunehmende Cholestase sind die Indikationen zur ERCP. Ein kleines Konkrement ist im Porus der Papille eingeklemmt. Nach einem precut im Papillendach geht der Stein ins Duodenum ab. Links der Stein, rechts die Papille nach precut.
Steininkarzeration 2
Steininkarzeration Nach mehreren heftigen Koliken erfolgt die stationäre Aufnahme. Die Cholestaseparameter sind erhöht. Endoskopisch ist als auslösende Ursache ein eingeklemmter Stein im Papillenporus zu erkennen. Durch vorsichtige Manipulation kann das Konkrement aus der Papille entfernt werden.