Atlas der gastroenterologischen Endoskopie
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Stenose durch Pfortadererweiterung
Stenose durch Pfortader Die Patientin kommt mit dem Verdacht auf ein chronisches Duodenalulkus bei rezidivierendem Erbrechen und Übelkeit , wobei in der Anamnese eine Ulkusblutung unter NSAR auffällt. In der Gastroskopie stellt sich nach Entfernung vieler Speisereste, eine ausgeprägte, nicht passierbare Duodenalstenose dar. Die Verdachtsdiagnose eines Ulkus duodeni kann nicht bestätigt werden.
Pfortadererweiterung im CT Pfortadererweiterung im CT
Pfortadererweiterung im CT In der Computertomografie wird eine massive Ektasie der frei durchströmten Vv. portae et lienalis diagnostiziert. Anamnestisch sind keine klinischen Zeichen, die an eine Pfortaderthrombose denken lassen zu eruieren. Es kann allerdings auf einer aus anderer Ursache 8 Jahre zuvor durchgeführten CT ein gleicher Befund erfragt werden. Einer weiteren Diagnostik entzieht sich die Patientin. Zu diskutieren ist eine kavernöse Transformation der Pfortader unbekannter Ursache.